Pflege

Das Top-Thema der Zukunft: Pflege

Pflegebedürftigkeit kann jeden treffen. Diesen Satz kennen wir alle und hoffen bzw gehen sogar davon aus, dass es uns selbst nicht treffen wird. Jeder 3. Deutsche über 80 Jahre ist jedoch heute schon ein Pflegefall. Als junger Mensch ist das weit weg. So viele Jahre in die Zukunft möchte niemand sehen. Und dass man als junger Mensch mitten aus dem Leben zum Pflegefall werden könnte liegt außerhalb alles Greifbaren. Doch durch einen Sport- oder Autounfall kann das leider ganz rasch gehen. Und dann sieht man die gesamte Welt aus einer anderen Perspektive.

Hier vorzubeugen ist am sinnvollsten, wenn man es in jungen Jahren tut. Denn dann ist der monatlich aufzubringende Betrag am geringsten und belastet die Kasse nicht. Wer erst z. B. durch einen Vorfall in der Familie oder im Bekanntenkreis eine solch veränderte Situation miterlebt, der versucht auch oft in späterem Alter noch eine Absicherung zu erlangen. Das ist möglich aber wesentlich teurer. Die Kostenfalle ist zugeschnappt.

Generell haben wir noch nicht erkannt, dass das Thema Pflege bei unserer Gesellschaftsstruktur nicht nur ein wirtschaftliches sondern auch ein soziales Grundproblem schafft. Immer mehr ältere und kranke Menschen müssen über einen immer längeren Zeitraum betreut und gepflegt werden. Aber wer zahlt das? Wer kann es sich leisten, dass z. B. die Frau ihren Job aufgibt um die Eltern zu pflegen? Weniger Einkommen und höhere Kosten passen einfach nicht zusammen. Und doch ist es so! Die Pflegeversicherung ist nur eine Grundabsicherung. Sie wird bis zu einer Obergrenze gewährt um einen Puffer für anfallende Aufgaben und deren Kosten abzusichern. Doch reicht dieser Betrag meist bei weitem nicht aus. Doch ab jetzt ist man selbst zuständig und muss entweder vom Ersparten zuschießen oder Eigentum auflösen und dieses nutzen. Wenn die Betroffenen selbst das nicht mehr zahlen können, dann wird das Einkommen der Kinder und deren Vermögen herangezogen. Kinder haften für Ihre Eltern. Erst wenn auch hier nichts mehr zu holen ist, können staatliche Zuschüsse angefordert werden. Doch hier wird genau hingesehen und man wird absolut gläsern für die Behörden. Will man das? Eine entstehende Versorgungslücke zu decken ist Aufgabe der Pflegevorsorge.

Die Kosten sind abhängig von der jeweiligen Pflegestufe. Sicherlich ist einsichtig, dass z. B. eine leichte Beeinträchtigung nach einem Schlaganfall mit z. B. der Lähmung einer Hand im Alltag weniger hinderlich ist als ein völlig auf fremde Pflege angewiesener Mensch, der selbst den Pflegekräften kaum behilflich sein kann.

Hierzu können Sie selbst berechnen, wie hoch Ihre Versorgungslücke wahrscheinlich sein wird und wie hoch die Kosten eines  Pflegetagegeld für Sie wären. So haben Sie die Möglichkeit, sich selbst ein Bild zu machen und zu reagieren.

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