Hohe Beitragsversprechen

Sind Beitragsversprechen von  60% und mehr realistisch?

Theoretisch ist das möglich. Aber nur mit starken Leistungseinbußen und/oder der Erhöhung der Selbstbeteiligung.

Für uns geht es bei einem Tarifwechsel um einen möglichst gleichwertigen Versicherungsschutz zu günstigeren Beiträgen.

Eine realistische Beitragsersparnis ist nach unseren Erfahrungen zwischen ca. 20% und 30% möglich.

Entscheidend ist

  • wie lange Sie schon bei ihrer Versicherungsgesellschaft versichert sind
  • welches Tarifwerk mit welchen Leistungen Sie gewählt haben

Die Alttarife haben dem damaligen Stand des Gesundheitswesens entsprochen. Doch hat hier besonders in den letzten Jahren ein rasanter Fortschritt bei der technischen Diagnostik und der Apparatemedizin sowie bei Medikamenten, Behandlungsmethoden und Hilfsmittelkatalogen stattgefunden. Die modernen Tarife sind daher auf diese konsequente Weiterentwicklung vorbereitet und stellen eine immer neuere Generation von Tarifwerken dar. Einen definitiv gleichwertigen Versicherungsschutz kann es somit nicht geben. Eine möglichst große Annäherung an Ihren bisherigen Tarif jedoch schon.

Aber Achtung!!!

Nur mit extremer Leistungsreduzierung und/oder der drastischen Anhebung der Selbstbeteiligung kann man maximale Beitragsersparnis erzielen.

Sollten Sie nach vielen Versicherungsjahren festgestellt haben, dass Sie permanent für Leistungen zahlen, die Sie gar nicht mehr wünschen z. B. 1-Bett-Zimmer etc, so lässt sich im Zuge des Tarifwechsel hier auch eine Korrektur herbeiführen, die dann zu erhöhten Beitragseinsparungen führt. Aber das muss gut überlegt sein!!!

Es macht aus unserer Sicht jedoch überhaupt keinen Sinn, dass man auf wichtige Leistungen verzichtet (die man im Laufe der Jahre auch gewöhnt ist) um im Nachhinein dann festzustellen, dass man einige Leistungen doch wieder benötigt. Das kommt teuer!

Auch die starke Erhöhung der Selbstbeteiligung muss im Ernstfall geschultert werden können.

Bitte bedenken Sie die Konsequenzen! Wir weisen mehrfach und ausdrücklich darauf hin.

Manchmal muss man als Maker einen Kunden vor sich selbst schützen. Auch wenn man dann als “Spielverderber” hingestellt wird.

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